Wir beginnen im Senioren – und Bürgerzentrum in Neve Eshkol. Julia Sabo begrüßt uns. Und gibt mit ihrer Kollegin uns eine Einführung




Im Eingang hängt zur Erinnerung, die Tafel der Opfer des Hauses vom 7. Oktober

Maltherapie wird gerne auch zur Traumabewältigung eingesetzt und verschiedene Ausstellungen erstellt. Wir gehen durch Werkstätten für kunsthandwerkliche Arbeiten. Sie werden bestaunt und man kommt ins Gespräch.








Weiter in die Ausstellung zum 7. Oktober












Abschließend sehen wir einen Film zum Werden dieser Ausstellung. Die Kunstlehrerin stellt ihr Projekt vor und einen ihrer daran beteiligten Künstler.



Wir fahren weiter zum Gedenkort des Nova- Festivals und treffen dort Nurit Cohn, von der Organisation „Zaka“. Sie berichtet von ihrem Erleben des 7. Oktobers. Sie wurde in den Kibbuzim und beim Nova Gelände eingesetzt bei der Bergung von knapp 3 Tausend Leichen (israelischer Zivilisten und Gazas Terroristen), über viele Wochen. Auf die Frage zum Umgang mit diesem Erleben, sprach sie nach 3 Jahren, für sich, dass sie noch am Anfang sei und glaube, dass dies auch für das ganze Volk gelte






Auf meine Anfrage, äußerte Nurit, dass sie sich würde freuen als Sprecherin nach Deutschland eingeladen zu werden.
Wir fahren weiter ins Moshav an Gazas Nordgrenze. Und treffen und mit der Galeristin Li, die uns von ihrem Erleben des 7. Oktobers berichtet. 3 Terroristen flogen mit Paragleitern früh am Morgen über die Mauer und landeten anverschiedenen Punkten. In kurzer Zeit haben sie 20 Nachbarn ermordet. Ein Terrorist wurde getötet die anderen flohen zurück nach Gaza.




Wir fuhren mit ihr, an die ans Moshav angrenzende Mauer, wo sie uns auf einer Aussichtsplattform von den dortigen Gegebenheiten berichtete.

Von dort ging es zu Fuß zu ihrer Galerie. An den verzierten Mauern vorbei, die die Feinde problemlos überwunden hatten.



Mit ihrem Mann fühlen beide sich nicht in der Lage in ihre alten Berufe zurück zu kehren und praktizieren jetzt dies Kunsthandwerk.




Danach geht’s mit 2 Std. nach Hause zum Cäsar Hotel nach Jerusalem.
Nach dem Abendessen kommen Oshra und Amit Barak, aus einer kleinen Siedlung aus der Region Gush Etzion und überraschend kommt auch Amotz Eyal. Spontan ändern wir das Thema und alle 3 berichten, wie für sie der 7. Oktober verlaufen ist. Amit hat heute seinen 50. Geburtstag und wir singen ihm ein Ständchen. Nach 700 Tagen Reservedienst hat er aktuell gerade einen Monat Pause, bevor sein Dienst in einer speziellen Einheit der Grenzpolizei wieder weiter geht. Amit und Amotz berichten zusätzlich von ihrem Armeedienst, im Gaza-Krieg. Für uns alles irgendwie unfassbar. Amotz erklärt dabei, wie bedeutsam für sie ist, dass ihre Frauen den Alltag in Familie gemeistert haben. Ihr Halt von Normalität, um nicht völlig verrückt zu werden.

Dies ist die 1. israelische Presseagentur. (s. Link unten) Den Gründer und Geschäftsführer, Amotz Eyal hatten wir am Sonntag mit dem Ehepaar Barak am Sonntag Abend im Begin -Saal zum Bericht über ihre Erfahrungen mit dem „7. Oktober und danach“. Amotz jüngere Schwester Shalhevet zeitigt für das Magazin “ Wahre Helden am dunkelsten Tag “ verantwortlich, dessen deutsche Ausgabe wir erstellt haben und über unsere Homepage, Unterpunkt „Literatur“, zu erwerben ist. Wie übrigens auch z. B. Matan Pelegs Buch „Das Pro Israel Handbuch“.
