2. Tag des Wartens, Haifa

Heute haben wir uns vorgenommen, Haifa erneut zu erwandern, diesmal mit dem Zi juel der Aussichtsplattform mit Panoramablick auf die Bucht von Haifa und dem Eingangsportal zu den Bahai- Gärten. Wie gestern ein Weg von insgesamt um die 10 Km, aber bergauf die Karmelausläufer.

Auf dem Weg waren wir plötzlich auf der Kunsttreppe, ein diesjähriges Kunstprojekt und trafen dort die Projektleiterin, die die Aufstellung der Kunstwerke verantwortete, die uns einiges über das Projekt mitteilte. Als ich sie darauf hinwies, dass eine Skulptur durch Steinwurf beschädigt sei, erwiderte sie, kein Steinwurf, Wildschweine! Ein besonderes Thema in Haifa, mindestens seit dem Lockdown. Hier nur einige Exponate:

Und wo ist unser Auto in diesen Tagen?

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Am 3. Tag des Wartens, 19.5. zum Hafen in Haifa, um unseren Wagen abzuholen

Das Drama beginnt ….

Uns war bei der Rosenfeld Shipping Company gesagt worden, wir sollten nicht so früh kommen, was wir eigentlich vorhatten.

Als wir dann, wie vereinbart gegen 9.30 Uhr ankamen, hieß es plötzlich, neue Hafenbestimmungen erfordern, daß ich gleich zum Hafen Terminal ginge. Dort wartete ein Mitarbeiter, aber der Guy von der Security kam und kam nicht. Nach langer Zeit fuhren wir den Wagen holen und ich musste zur Security und musste den Wagen völlig ausräumen. Danach wieder Einräumen, als sie zufrieden waren. Weiter ging es zum custom Office. Zuvor hatten wir bei der Pool Versicherung langwierig, weil keiner mit so einem Auto Erfahrung hatte, Gott sei Dank sprach eine Mitarbeiterin Englisch, die Haftpflicht klären, Vorraussetzung zur Nutzung des Autos im Verkehr. Aber erschreckend, das galt nur für Personen, das Auto selbst war nicht versichert, das würden sie nicht machen. Mmh!!

Beim custom Office (Zoll) warten, warten. Die Zuständige fehlte. Nach mehr als ner Stunde erklärte die einzige Sachbearbeiterin sich doch bereit, sich unser anzunehmen. Plötzlich hieß es auch dort, sie müssten den Wagen untersuchen, aber der Mitarbeiter fehlte. Dann wollten sie eine Liste aller Gegenstände im Womo.

ich konnte es schon nicht mehr ernst nehmen, aber Bürokratie gibt es auch in Israel

Lange hatte ich alles mit Gleichmut, als eine Episode a‘ la Emphraim Kishon verstanden. Aber als es plötzlich hieß, der Wagen müsse 2 Tage im Hafen stehen bleiben, dann könne ich ihn abholen war mein Gleichmut aufgebraucht. Ich rang im Gebet, in aller Behörden Ohnmacht. Als plötzlich kurz vor 16 Uhr die Vorgesetzte zustimmte, den Wagen mit zunehmen. Puh, war ich fertig!

konnte dann mit letzten Hindernis dann aber in Begleitung den Hafen verlassen. Ulrike aufladen, die Stunden bei der shipping Company gewartet hatte und dann ging es nach Binyamina. Dort wurden wir von Daniel Fuchs und Familie erwartet, die zur christlichen Kibbuz Gemeinschaft Bet El, gehörte.

Das gemeinsame Abendessen und der herzliche Empfang halfen mir wieder mich zu beruhigen.

üppiges Abendessen

Wir hatten einen guten Standplatz auf dem Gemeinschaftsgelände, wo es sicher und ruhig in der Nacht war.nur ab und zu schrieen 2 alte Esel,

die zum Gemeinschaftsleben, wie Ziegen, Federvieh, etc. dazu gehören.

Die Bet El Gemeinschaft besteht nächstes Jahr als Kibbuz 60 Jahre in Israel. Sie verstehen sich als Christen zum Dienst an und für Israel berufen. Mittlerweile wurden verschiedene Betriebe von Ihnen aufgebaut. Sie wollen damit nie Israelis Konkurrenz machen und haben ca. 1200 israelische Angestellte in den unterschiedlichen Unternehmen und Standorten.

Hier was zu ihrer Selbstbeschreibung:

WILLKOMMEN IN BETH-EL INDUSTRIES

Beth- El Zikhron Yaaqov Industries Ltd. wurde im Jahre 1974 gegründet und ist heute einer der führenden Hersteller für kollektiven ABC-Schutz. Unsere Filtrations-/ Belüftungs- und Klimaanlagen sind weltweit in über 100 Ländern im Einsatz.

Beth-Els Schutzsysteme ermöglichen saubere, gefilterte und klimatisierte Luft für Personen und Ausrüstung auf verschiedensten Plattformen. Für die Verwendung in kritischer Infrastruktur werden die Schutzsysteme mit eigens entwickelten Explosionsschutzventilen kombiniert.

  • Geschützte Fahrzeuge
  • Mobile Gefechtsstände und Container
  • Militärische Schiffe
  • Feldlager und Mobile Krankenhäuser
  • Command Control Center
  • sowie mobile Behandlungsstationen und Transporteinrichtungen für die Isolation von infektiösen Patienten; Pandemie Prävention Quelle: https://www.beind.com/de/

Zur Kibbuz Gemeinschaft hier Hintergrund Informationen von einer jüdischen Seite:

https://www.jewiki.net/wiki/Kibbuz_Bet_El