Schabbat in Binyamina

Wir haben aktuell Temperaturen tagsüber über 30° und nachts ist es auch sehr warm. Schlafen bei offenem Fenster und laufendem Deckenpropeller. Klimaanlage ist für uns keine wirkliche Alternative.. Am Morgen ist es sehr ruhig, eben Schabbat und ich höre die vielen Vogelstimmen Vom Bett blicke ich aus dem Fenster und überlege kurz, die vielen Vogelstimmen aufzunehmen? Da sehe ich 4 od. 5 Paragleiter mit Motor über die Siedlung einfliegen und ich muss sofort an den Bericht von Lea im Moshav „Netiv Ha Asara“ denken, die uns voll Schrecken von ihrem Erleben des 7. Oktobers berichtete. 3 Terroristen mit Paragleiter, von Gaza kommend, fielen in ihre Siedlung ein und ermordeten letztendlich 20 Nachbarn. Ein israelisches „Freizeithobby“ mit solchen Bilder besetzt. Ich mußte nur daran denken, wenn auch diese Form bei einem Angriff zu einer Wiederholung des 7. Oktober Massakers, womit die Palästineser ständig drohen, gehört, wie können die Israelis es rechtzeitig erkennen und dem wehrhaft begegnen? Hat mich ziemlich aufgewühlt.

Schreck am Schabbatmorgen

Gegen 10 Uhr beginnt der Bet- El Gottesdienst vom Zweig in Binyamina. Wir treffen uns mit Aby und Kindern. Der Saal ist voll. Ihre Liturgie und Liedgut wirkt etwas, wie aus einer anderen Zeit. Ich freue mich aber über die klare Bibelverkündigung des Leiters vom Kibbuzteil im Golan. In dem er immer wieder auf den Auftrag des Kibbuz zurückkommt, sich an die Seite Israels zu stellen und demütig deren besondere Erwählung zu würdigen und ihnen in ihrer Jesus Nachfolge dienen zu wollen.

Bei Familie Fuchs sind wir zum Mittagessen eingeladen und nachmittags bei Familie Bayer in Zichron Yaakov. Wir haben viel auszutauschen. Bei sehr lauen Temperaturen gehts abends zurück. Zurück in der Ferienwohnung lese ich die Nachricht von Moti: „Lieber Michael und liebe Ulrike, Chana und ich möchten uns von ganzem Herzen für euren angenehmen Aufenthalt im Sabra House bedanken. Auch als euch die Grippe plagte, war es uns eine große Freude, euch zu beherbergen. Jedes Mal, wenn wir uns sehen, wird unsere Freundschaft nur noch tiefer und stärker.Wir schätzen eure Liebe zum Gott Israels und zum Volk Israel sehr. Gut gemacht, dass ihr die Reise mit der Gruppe aus Deutschland durch Judäa und Samaria organisiert und euch nicht gescheut habt, auch Orte zu besuchen, die als kontrovers gelten. Wie geschrieben steht: „Du wirst noch Weinstöcke pflanzen auf den Bergen Samarias“ (Jeremia 31,5) und „Ich will segnen, die dich segnen“ (1. Mose 12,3).Vielen Dank von Herzen für eure Hilfe und Unterstützung für Sabra. Wir hoffen, ihr seid wieder ganz gesund und freuen uns auf unser nächstes Treffen. In herzlicher Liebe und Dankbarkeit, Mordechai und Chana“