Unser Besuch im „Sabra Haus“ bei Moti und Hannah in Afula

Am letzten Tag der Gruppenreise habe ich mir einen heftigen Infekt gefangen. Die Reise konnten wir noch gut abschließen und haben dann morgens unseren Mietwagen in der King David Street abgeholt. Der Vermieter klagte, dass er nicht genug Autos vorrätig habe, da aktuell so viele amerikanische Juden kurzfristig Autos gemietet haben, da sie für die Wahl am 27.10. nach Israel kommen. Ja, es geht um viel. Es ist absolut eine Richtungswahl. Welchen Weg will Israel gehen?

Wir sind gut Dienstag nachmittag in Afula angekommen, aber ich habe mich erstmal zurückgezogen, da der Infekt mich ziemlich schwächte. Hier im Haus lernten wir das Repräsentanten Ehepaar Sabras für die Niederlande kennen, Ben und Coby, die hier 4 Wochen die Arbeit vor Ort unterstützt haben. Am nächsten Tag flogen die Beiden zurück mit einem Koffer voller Sabra Broschüren. Wären es Schriften zu Judäa und Samaria könnten sie schon beim Ankommen in Holland Probleme bekommen, da die linke Regierung, dieses Thema bekämpft und die Einfuhr von Produkte aus diesen Gebieten (wie Souvenirs, z. B. Wein) für illegal erklärt hat und mit bis zu 6 Jahren Haft droht. Nachmittags konnte ich zumindest ein bißchen helfen und am Tisch 100 Sabrabriefe für die Niederlande heften.

Ulrike fährt heute mit Anna für Sabra einkaufen und sie besuchen gemeinsam eine Holocaustüberlebende, die von Sabra betreut wird.

Aktuell rückt der Wahltermin näherMit den Teilnehmern unserer Judäa – Samaria Reise waren wir zu Beginn am Josua Altar, wo Israel sich entscheiden musste, mit oder ohne Ihren Gott uns seinen Weisungen. Segen oder Fluch? Zu dem Geschehen um die Ausgrabung des Josua Altars gibt KI folgende Infos:

  • Der biblische Bundesschluss und Bau des Altars durch Josua auf dem Berg Ebal fand laut biblischer Chronologie am Übergang zum Land Kanaan statt (traditionell um das 13./12. Jahrhundert v. Chr. nach dem Einzug der Israeliten).
  • Die Überreste der von dem Archäologen Adam Zertal in den Jahren 1982 bis 1984 auf dem Berg Ebal ausgegrabenen Steinstruktur (El-Burnat) werden archäologisch in die frühe Eisenzeit I (ca. 1220–1000 v. Chr.) datiert.
  • Decommissioning (Zuschüttung des Altars): ca. 1140 v. Chr.
  • Biblischer Bericht: Josua 8:30–35 / Deuteronomium 27
  • Ausgrabung durch Adam Zertal: 1982–1984 (Entdeckung 1980)
  • Archäologische Datierung der Anlage: ca. 1220–1000 v. Chr. (Frühe Eisenzeit)

Kann man zwischen dem Geschehen damals vor 3300 Jahren und der heutigen Wahl überhaupt einen Zusammenhang herstellen? Ich verstehe es so. Immer wieder wird das Volk Israel daran erinnert sich neu entscheiden zu müssen, ob es den Weg nach Gottes Weisungen und Willen gehen will, oder nicht? (Gleiches gilt für unser persönliches Leben in der Nachfolge Jesu ja auch täglich neu.) Nur hier betrifft es eben das ganze Volk Israel und somit die weitere Entwicklung der gesamten Nation Israel. Und gerade aus dem Buch der Könige, bzw. Richter erfahren wir, wie oft andere Wege gegangen wurden mit all den weitreichenden Konsequenzen. Moti beschäftigt die Wahl sehr und er erklärte beim Frühstück, dass er bei den politischen Konkurrenten Netanjahus davon ausgeht, das sie alle mit den Linken und arabischen Parteien koalieren werden, um an die Macht zu kommen. Was weitreichende Folgen hätte.

Ministerpräsident Netanjahu hat dazu ein interessantes Interview JNS gegeben, siehe: https://www.jns.org/exclusive-netanyahu-to-jns-only-way-to-guarantee-future-of-israel-is-to-remove-the-iranian-regime

In dem er zur Wahl zusammenfassend feststellte:

Die Ablehnung eines palästinensischen Staates wird zu den vier Leitprinzipien der nächsten Regierung gehören, die Benjamin Netanjahu nach den israelischen Wahlen am 27. Oktober bilden will, erklärte der Premierminister am Dienstag.
Er sagte weiterhin:
„Wir werden dem Oktopus den Kopf abschlagen und ihm endgültig die restlichen Arme abtrennen. Wir werden die Hamas und die Hisbollah vernichten“, sagte Netanjahu. „Und ich kann Ihnen sagen, dass viele unserer Nachbarn darauf hoffen, im Libanon, im Gazastreifen und natürlich im Iran. Im Iran hofft man auf Israels Sieg.“
https://www.jns.org/live/breaking-news…