Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg. Daniel Fuchs empfahl uns die Küste bei „Nasholim Dor“ zu besuchen, wohin sie zum Spaziergang als Familie gerne fahren. Da der Wetterbericht für den Nachmittag und die kommenden Tage Regen prognostitiert, entscheiden wir gleich zufahren. Und es lohnt sich. Wir erleben es richtig als eine urlaubsmäßige Verschnaufspause.








Einen Schreckmoment haben wir, als wir eine Drohne am Himmel hörten und dann auch am Himmel fliegen sahen. Warum Schreck? Dem Strand vorgelagert ist eine Gasbohrinsel. Und diese wurde vor einigen Tagen tatsächlich von einer Drohne aus dem Libanon kommend angegriffen. Das hatte Familie Fuchs auf Ihem Ausflug life mitbekommen und uns gerade am Abend zuvor berichtet


Auf dem linken Foto wird je eine Rakete auf die Drohne von beiden die Bohrinsel schützenden Boote abgeschossen. Rechte Aufnahme macht mit den kleinen Wölkchen die Treffer sichtbar. Aufnahmen der Familie Fuchs, die das auf ihrem Spaziergang fotografierten. Uns wird aber bewusst, dass mittlerweile die IDF, die die Grenze von der Seite der Mittelmeerküste schützt, eine Einheit extra für Drohnen weiter im Süden, in der Nähe des Strandes Palmachim stationiert hat. Von dort werden diese zum Schutz der Küste, permanent eingesetzt.
Zum Mittag sind wir von Abi zum Essen eingeladen, sie wirkt leitend in der Kibbuzhauptküche in Zichron und ist verantwortlich, dass täglich um die 1000 Essen für Kibbuzniks und Angestellte in den Firmen hergestellt werden. Sie bringt uns einfach 2 Portionen mit. Abi, deren Vater von Holland nach Amerika ausgewandert war, um organischen Anbau im größeren Stil zu betreiben – und das im Gemeinschaftsleben. Er fand damals die Möglichkeit, dies auf einer großen Farm in Kanada zu realisieren, lernte dort seine zukünftige Frau kennen, (Abis Mutter, Tochter eines der Gründer dieser christlichen Farm-Gemeinschaft) Zusammen bekamen sie 9 Kinder. Die gesamte Gemeinschaft entschied sich, Abi war 22 Jahre, gemeinsam nach Israel zur Beth- El Gemeinschaft umzusiedeln. Eine Schwester wohnt mit Familie auf dem gleichen Stockwerk und deren 6 Kinder gehen selbstverständlich hin und her mit ihren 5 Kindern. Auf dem Rückweg zu unserer Ferienwohnung machen wir ein paar Bilder in der Straße.








Was für ein Segen. Nur mal eben in der Nachbarschaft aufgenommen.