Beim Frühstück Nachklang von der gestrigen Feier, immer noch dankbar für die herzliche Atmosphäre und gute fröhliche Gemeinschaft, spürbar umbetete Zeit. Dabei kristallisiert sich der Gedanke heraus, schön wäre es, der Gruppe Überlebender regelmäßig, vielleicht 1x im Monat Treffen gelebter Gemeinschaft anbieten zu können. Aber realistisch ist, es bedarf Menschen, die sowas zu gestalten auf dem Herzen haben und verbindlich durchführen können. Es fehlen aktuell dafür die Mitarbeiter, denn ein gemeinsames Essen sollte dazu gehören – eben Tischgemeinschaft. Ein Gebetsanliegen, dass sich Volontäre finden, die das leisten können. Auf unsere Frage, was aus Sicht von Hannah und Moti Grundvoraussetzungen wären auf Grund von jahrelanger Erfahrung: – 2 Wochen Kennenlernzeit, die aus eigenem Geldbeutel bezahlen werden. (17,50€ pro Tag)
– Die koschere Küche wertschätzen, also respektvoller Umgang mit den sich daraus ergebenen
speziellen im Haus gelebten Anforderungen. – Ein Empfehlungsschreiben eines Gemeindeverantwortlichen. Übrigens im Haus gilt das Verständnis, dass christlicher Lebensstil sich in praktisch gelebter Liebe äußert. Moti glaubt, dass es vielleicht bei einem Volontariat von mindestens einem Monat und länger, hilfreich sein könnte, wenn man zu zweit ist. Vielleicht fühlt sich jemand angesprochen? Interessierte können sich per Mail melden: sabrafund@gmail.com
Wir machen einen kleinen Spaziergang bei um die 30 Grad,




Die Schabbatlichter werden gemeinsam um 17 Uhr angezündet. Hannah, die Frau des Hauses betet. Ruth kann wegen starker Schmerzen nicht dabei sein, sie hat die Tür auf und ist somit auf Entfernung dabei.

Danach findet gegen Abend die Schabbatfeier statt und beginnt mit biblischer Lehre aus jüdischem Blickwinkel. Es geht also um unsere geistlichen Wurzeln. Zuvor musste alles für Schabbat zubereitet sein. Denn am Schabbat darf z. B. kein Strom angeschaltet werden, somit auch Handy- Laptopstop. Das Reisetagebuch pausiert. Das Problem für die Verfasser ist, das Leben und auch interessante Gespräche gehen weiter. Aber da ich jetzt am Sonntag nachmittag erst dazu komme weiterzuschreiben (in Israel wieder der 1. Tag der Arbeitswoche), waren zwischenzeitlich so viele Eindrücke, dass ich diese jetzt gar nicht mehr alle zusammenbekomme. Es war ja Schabbat. Ruths schmerzhafte aktuelle Lage überschattete irgenwie auch diesen.