Mittwoch, 12.3. – erste Purimfeier

Heute Vormittag besuchten wir mit Ruth, Sabra Deligierte, eine Purim-Party einer othodoxen Schule. Sie wird von Sabra unterstützt. So durften auch wir uns purimmäßig „verkleiden“. Herzlich empfing uns ein Lehrer, da der Schulleiter heute morgen als Reservist eingezogen wurde. Israelische Kriegsrealität. Die Englischlehrerin (ab Klasse 3) drückte mehrfach ihren Dank aus, dass wir als Deutsche in dieser Zeit kommen, wo Israel sich weltweit eher abgelehnt erlebt.

Sicherheitsschleuse zum Schulgelände

Plötzlich, wie in einer Zeitreise, treffen wir den Pharao.

Und dann sogar Pharao zusammen mit König David, das geht eben nur bei Purim.

Über die Sabra – „Haman Taschen“, eine Purim Keks Spezialität, freuen sich viele und greifen zu.

„Chag Purim Sameach!“ – (Frohes Purim)

2 flotte jg. Damen gerade der Bibel entsprungen – und die 3 Sabra – Abgesandten mit Englischlehrerin.

Kleine Pause vom Purim „Einsatz“

Gerne empfehlen wir, das Buch Ester zu lesen. Israelische Geschichte, die für Israel gerade heute wieder so aktuell ist. Wieder wollen die Feinde Israel vernichten. Das Happy- End der Esthergeschichte ist daher gerade heute ermutigend.

Für Interessierte am Hintergrund zum Purimfest, die das Buch Esther lesen, bzw. Erläuterungen dazu lesen möchten? füge ich hier Motis Gedanken und Purimgruß bei, mit der Ermutigung selbst in schwerer Zeit nicht zu verzweifeln, sondern dem Gott Israels zu vertrauen: „Eines Tages wird es keine Zweifel und keinen Unglauben mehr geben, denn „der HERR wird sich erheben“ in seiner Herrlichkeit über die Erde (Jes 60,1-3). Möge es schnell kommen, in unseren Tagen! Bis dahin lasst uns alle Wunder im Stil des Purimfestes feiern und „seine Treue in der Nacht“ verkünden (Ps 92,2). Möge der Segen des Allerhöchsten auf Ihnen, Ihrer Familie und Ihrer Gemeinschaft ruhen.“

Moti und Hannah waren heute schon um 5 Uhr am Morgen auf dem Weg zur „Base“, zum Stützpunkt der Kampfeinheit, in der Nähe von Nazareth, deren Lehrgang heute abschloß und eine Einheit die von uns zuvor gepackten Rucksäcke überreicht bekam. (diese Bilder sind s e h r vertraulich zu behandeln, da die Gesichter der jungen Soldaten zu sehen sind)

Da Moti lange als Berufssoldat gedient hat, bestehen noch viele Kontakte und so kommen Bitten, bzw. Anfragen leitender Militärs um Hilfe, die „Sabra“, wenn irgendwie möglich, versucht zu realisieren.

Zum Mittag besuchen wir in Afula das „beste“ Falafel Restaurant Israels.

Und für Diejenigen, die noch mehr darüber erfahren möchten – ein kleiner Ausflug nach Afula und ein Besuch an einem der besten Falafel-Stände Israels: https://www.facebook.com/share/v/16A4y9PnEk/

Der erste Sommertag unserer diesjährigen Reise (27 Grad) endet mit passendem Sonnenuntergang über der Jesreelebene.