Der zweite Tag

Unsere heutige Tour hat uns nach Safet geführt.

Safed  ist eine 840 m hoch gelegene Stadt in Galiläa im Nordbezirk Israels. Sie befindet sich auf einem der höchsten Berge des oberen Galil. und ist eine der vier Heiligen Städte im Judentum, zusammen mit Jerusalem, Hebron und Tiberias.

Safed (Israel)

1102 legten Kreuzfahrer eine Burg an und 1188 mussten sie diese Burg an Saladin abtreten. Später wurde dieser Ort zu einem jüdischen Ort und entwickelte sich im 16. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft als sich Juden aus Europa und Nordafrika hier niederließen. Zu Beginn des Krieges von 1948 lebten hier 12000 Araber und 1700 Juden. Die Haupteinkaufsstraße ist teilweise als Fußgängerzone gestaltet und mit vielen kleinen Straßencafés Boutiquen sehr attraktiv gestaltet besonders sehenswert war das Künstlerviertel in dem über 60 Maler und Bildhauer ihre Werke ausstellen und verkaufen. Viele anspruchsvolle Galerien reihen sich aneinander in malerischen Gassen. Die Grenze zwischen dem Künstlerviertel und der nördlich gelegenen Altstadt bzw .dem Synagogenviertel bildet ein breiter Stufenaufgang.

 

Zur Zeit des Israelischen Unabhängigkeitskrieges im Jahre 1948 lebten in Safed 12.000 Araber und 1700 Juden.

Während des Krieges versuchten arabische lokale Milizen und Einheiten der Arabischen Befreiungsarmee das jüdische Viertel, vor allem von Ultraorthodoxen bewohnt, zu erobern. Dieser Versuch wurde von Truppen der Haganah abgeschlagen. Im Mai 1948 gelang es der Haganah, die strategisch wichtigen Punkte um die Stadt im Rahmen der Operation Yiftah zu erobern. Nach der Sprengung zweier benachbarter Dörfer und Mörserfeuer durch die Haganah floh die arabische Bevölkerung. Nach der Eroberung der Stadt wies die Haganah die verbliebenen Araber in den Libanon aus oder deportierte sie nach Haifa.

Im Zuge der Israel-Libanon-Krise 2006 schlugen auch in Safed Katjuscha-Raketen ein, die die Hisbollah-Miliz im Südlibanon abgefeuert hatte. Unter anderem wurden ein Krankenhaus und eine Schokoladenfabrik getroffen.

Die Einschusslöcher des letzten Krieges sind noch zu sehen.

In einer Siedlung an der libaneschen Grenze sind wir mit S. und E. verabredet, die uns einen Einblick, sowie viel Hintergrundwissen geben zu den Hisbollah Tunneln auf israelischem Gebiet.

Die Dorfvorsteherin beantwortet unsere Fragen und zeigt uns die überlebenswichtigen Schutzräume.

Die Tür zum Schutzbunker

In einem kleinen Bistro werden wir mit vielen leckeren Köstlichkeiten versorgt.

Ein junges Paar hat es sich zur Aufgabe gemacht, den hier stationierten Soldaten in diesem einzigen  Bistro weit und breit ein wenig Abwechslung zu bieten.

Bistro an der libanesischen Grenze

Treffen an der libanesischen Grenze

https://www.juedische-allgemeine.de/israel/letzter-hisbollah-tunnel-im-grenzgebiet-zerstoert/

Die israelische Armee hat  einen „grenzquerenden Angriffstunnel“ der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah unter der israelisch-libanesischen Grenze gefunden. Dieser wurde unbrauchbar gemacht.  Der Tunnel im östlichen Teil der Grenze reicht rund 40 Meter in israelisches Gebiet herein. Er ist zwei Meter hoch und breit sowie mit Strom, Luftzufuhr und Kabeln für die Kommunikation ausgestattet.

„Das ist der erste Tunnel, den wir gefunden haben, (…) danach werden wir uns anderen Tunneln zuwenden, wir wissen, dass es sie gibt“, sagte ein Armeesprecher über die Operation „Nördliches Schutzschild“. Wie viele Tunnel die Armee an der Grenze vermutet, wollte er nicht sagen. Israel hat in der Vergangenheit schon mehrfach Tunnel der radikal-islamischen Hamas aus dem Gazastreifen nach Israel zerstört.

Israel baut zudem zum Schutz vor Angriffen der Hisbollah an der Nordgrenze eine bis zu neun Meter hohe Sperranlage. In zwei Jahren soll die Sperranlage an der gesamten Grenze zum Libanon fertig sein – rund 130 Kilometer.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/weltbilder/Israel-Hisbollah-Tunnel-entdeckt-,weltbilder7488.html

Der erste Tag

Nachdem wir den Leihwagen am Flughafen abgeholt haben ging es nach Netanya zum Baden.

Herrlich warmes Mittelmeer.

Nach den vielen Stunden ohne Schlaf war es eine Wohltat.

Danach ging es weiter zu einem Kurzbesuch bei Dani Goren, dem langjährigen Reiseleiter.

Wir wurden sehr herzlich empfangen und Dani erzählte aus seinem mittlerweile 94 jährigen Leben.

https://www.youtube.com/watch?v=kiBz5xcZtBg&app=desktop

Gruppenbild mit Dani

Dann ging es weiter nach Karkom durch einige mühsame Staus hindurch zu Familie Hannah und Yehuda Lavie.

Am Abend erreichen wir die Einfahrt zu Karkom.

Wir sind müde, aber sehr glücklich, hier zu sein.

…aus dem Archiv

Interview mit Yehuda Lavie

https://www.zum-leben.de/aktuelles/v/a/interview-mit-yehuda-lavie/

 

 

Letzte Vorbereitungen

Heute Abend beginnt in Israel „Simchat Thora“, im Ausland, so auch Deutschland, ein Tag später. Online einchecken, Telefonate und Reiseabklärungen, sich verabschieden. Nun wird es ernst. Nach Israel zu reisen ist und bleibt etwas Besonderes. Morgen Abend treffen wir uns mit mit Gönke zum Abendessen. Dann geht die Nachtfahrt los. Mit Andreas und Andrea treffen wir uns an der Autobahn, kurz vor Berlin, um dann mit 2 Autos zum Parkplatz am Flughafen Tegel  zu fahren. Von hier geht es mit dem Taxi zum Flughafen Schönefeld.