Wieder zurück in Deutschland…

Liebe Freunde,

die Ihr und Sie uns in Gedanken und Gebet auf unserer Reise begleitet habt. Wir sind nach einer eindrucksvollen Reise zurück in Deutschland und haben eine Menge „Gepäck“ in Form von Erlebtem  und Erfahrungen  mitgebracht,  das nun nach und nach verarbeitet werden wird.

Das geht sicherlich allen Teilnehmern unserer Reise so – und natürlich auch uns „Berichterstattern“.

Wir konnten in Israel vor Ort unmöglich bereits ausführliche Berichte online stellen. Unsere Fahrt durch das Land mit den vielen guten Begegnungen war so dicht getaktet, dass wir einfach gar keine Zeit für eine längere Schreiberei gehabt hätten. Und auch das Einstellen der Bilder per Smartphone erwies sich als eine nicht ganz einfache Aufgabe.  Ich (Ulrike H.) werde die Bilder in der nächsten Zeit in eine chronologische Reihenfolge mit kurzen Untertiteln bringen. Wir machen uns aber in den nächsten Tagen (oder Wochen) auch daran, zu jedem Tag, der bisher nur ansatzweise durch Bilder dokumentiert werden konnte, einen  Text zu schreiben, der dann die wichtigsten Eindrücke wiedergeben wird. Doch auch diese Texte werden relativ kurz gehalten sein, weil wir unmöglich alles ausführlich darstellen können…. es würde einfach zu viel zu lesen sein.

Wir  – das kann ich sicher für alle Teilnehmer sagen – sind dankbar für alle guten Begegnungen und ganz sicher  Gott dankbar  für die  Bewahrung, die wir erfahren haben auf dieser langen Reise durch das Land.

Unser Busfahrer, Hassan, war umsichtig und erfahren und brachte uns sicher auch über die unwegsamsten Straßen in den entlegensten Gegenden des Nordens und der judäischen und samaritanischen Berge.

Eytan, unser israelischer Tourguide, konnte uns in gutem Deutsch die wichtigsten Informationen vermitteln und stand unseren beiden „deutschen“ Reiseleitern, Ulrike und Michael Dierks, jederzeit hilfreich zur Seite.

Die gute Vorausplanung durch Ulrike und Michael und ihre freundliche, kenntnisreiche, einfühlsame und geistliche  Begleitung  waren  wesentlich für das  gute Gelingen der gesamten Fahrt.  Natürlich hat unsere Gruppe  allen den ihnen gebührenden Dank  liebevoll mit lautstarkem Beifall und einem kleinen Geschenk zum Ausdruck gebracht.

Und nicht zuletzt gilt :  GOTT sei Lob und Dank für ALLES.

 

Wir verlassen heute das wunderbare Land ISRAEL…

Noch ein kleiner Bummel in Jerusalem….   dann geht es zurück in die Heimat… mit viel „Gepäck“ im Herzen.

Ein letztes Mal einen Teil der Ausstellung „120 Jahre Zionismus“ im Flughafen Ben Gurion im Blick….

„Bummel-Bilder“ ….  vom Markt,  Gassen und Straßen …

Markttreiben und wir mittendrin…

Eine der „alten Gassen“ außerhalb der Altstadt…

Jerusalem hat neuerdings auch eine Straßenbahn….

 

Ein Aufzug für die Autos, um die städtischen Parkmöglichkeiten zu erweitern.

 

 

 

Wer kann dazu schon „nein“ sagen…?

 

 Im Flughafen „Ben Gurion“…..

Abschied…

 

Fast am Ende unserer Reise…

Hebron und die Höhle Machpela ist unser erstes Ziel des heutigen Tages.
Die Fahrt wird weiter gehen in den „Gush Etzion“  –  wie Hebron im jüdischen Kernland  Judäa gelegen.

 

Ansicht eines Teils von Hebron

In der  Admot Yishai Neighborhood,   einer „jüdischen Nachbarschaft“  treffen wir uns mit  David Edri , der uns über das Leben seiner Gemeinschaft in Hebron erzählt.

Zu diesem Leben gehört es auch, dass man – wie überall in Israel –  natürlich auch  in Hebron beinahe  bei Schritt und Tritt auf  Jahrtausende alte Fragmente früherer Siedlungen trifft  und es deshalb gar nicht so einfach ist, neue Häuser ohne die Genehmigung der Altertumsbehörde  zu bauen. Unter dem „neuen Haus“ die Überreste eines uralten.

Nicht nur die Häuser, auch die Bäume erzählen die Geschichte Hebrons: Dieser alte Olivenbaum war während der Besatzung durch Jordanien, in der keine Juden in Hebron wohnen durften, abgesägt worden und schien auch abgestorben zu sein. Als  jüdische Bewohner nach Hebron zurück kehrten, fingen sie an, den Baum zu bewässern und aus dem alten „toten“ Holz spross neues Leben. So wird dieser Baum auch zu einem Sinnbild für das neue jüdische Leben im alten Land der Verheißung. 

 

Am Rande des jüdischen Wohngebietes liegt das Grab von „Ischai“ – Isai  und Ruth. In der  Auflistung der Vorfahren Jesu lesen wir:   „Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David.“    Auch deshalb – wegen des großen König Davids  –  ist Hebron für Juden so ein wichtiger Ort.

Auf der Rückseite des Gebäudes,  das über dem Grabmahl errichtet ist, stehen Tische und Stühle und dieses Regal mit Gebetbüchern und „geistlicher Literatur“. Die Schüler treffen wir allerdings nicht dort an….

 

Sie sitzen im Schatten eines alten Olivenbaumes …

….    unweit einer historischen Quelle im felsigen Untergrund, die schon von den Vorvätern  genutzt wurde und zu der man  über eine steile Steintreppe gelangt.

 

Zur Realität der von deutschen Medien so genannten „Siedlern“ gehört es, dass niemand  einfach so in der Gegend spazieren gehen kann. Ein bewaffneter Soldat ist immer in unmittelbarer Nähe.

Israelische Soldaten entsprechen so gar nicht der „deutschen“  Vorstellung von „martialischen Kämpfern“, sie sind locker, höflich, freundlich, offen und dennoch professionell-distanziert und wachsam.

 

HEBRON, das müssen wir uns immer vergegenwärtigen, ist uraltes jüdisches Land. Und wir müsen sehr entschieden den Forderungen mancher Politiker entgegen treten, die meinen, die „Siedlungen“ müssten  geräumt werden und Judäa   „judenrein“ sein, wie es etwa Mahmud Abbas fordert.

David Edri begleitet uns zu dem imposanten Gebäude, das über den Gräbern der Patriachen erbaut wurde.

Natürlich gibt es auch hier – wie an vielen Sicherheits relevanten Orten – eine Sicherheitskontrolle durch die wir auf das Gelände gelangen. 

Für den Bereich der Machpela übernimmt Jochanan Shareth die Aufgabe der Informationsvermittlung und erklärt uns nicht nur die Historie, sondern auch die komplizierten Verhältnisse bei der gemeinsamen Nutzung des Gebäudes durch  Juden und Muslime. Noch während wir in dem Bereich verweilen, in dem Juden beten, ertönt der Ruf des Muezzin – und das in einer Lautstärke, die selbst schwerhörigen Menschen Schmerzen bereitet. Jochanan weist darauf hin, dass die am Minarett angebrachten Lautsprecher so geneigt sind, dass der Schall direkt auf die Beter im nach oben offenen Innenhof des Gebetsraumes  trifft. (Wir wurden übrigens sehr freundlich empfangen und mit Gebäck und Kaffee / Tee versorgt.)

Meine Internetsuche zur weiteren Information über Machpela  fördert viele überaus israelkritische Berichte zutage, so dass ich es vorziehe, diese nicht zu verlinken und stattdessen hier auf den Wikipedia-Beitrag hinweise, der relativ objektiv die historischen und jetzigen Belange beschreibt.  MACHPELA

Von Hebron fahren wir zu einem faszinierenden Naturschutzgebiet

 

Bei den „Caves“, den Höhlen, handelt es sich nicht um „natürliche“ Hohlräume, vielmehr sind diese durch den Abbau des Sandstein und den nachfolgenden Verwitterungsprozess entstanden.

Das Höhlensystem

 Der Außenbereich…

Der Eingang zum Höhlenbereich

 

Wie eine natürliche Kathedrale erscheint uns das Innere  – und so ist es eigentlich selbstverständlich, dass wir hier unsere tägliche Andacht halten, Michael hatte verschiedene kurze Bibelstellen ausgesucht und diese in Bezug zu unserer Gegenwart gesetzt, Ulrike begleitet  mit ihrer Gitarre unseren kräftigen Lobpreis, der  von Kantor Andreas angeleitet wird.

Dona nobis pacem – HERR, gib uns Frieden…..

Wir haben noch ein bisschen Zeit bis zu unserem Treffen mit Chaya Tal, und so schlägt uns Eytan vor, einen weiteren „berühmten“ biblischen Ort aufzusuchen, die Region nämlich, zu der die beiden Hügel gehören, an denen sich einst Israeliten und „Plischtim“ = Philister zum Kampf gegenüber standen und in dessen Verlauf David den riesigen Kämpfer Goliath mit seiner Steinschleuder bezwang. 

Eytan liest uns das Kapitel vor:

„Die Philister sammelten ihre Heere zum Streit und kamen zusammen zu Socho in Juda und lagerten sich zwischen Socho und Aseka bei Ephes-Dammim. Aber Saul und die Männer Israels kamen zusammen und lagerten sich im Eichgrunde und rüsteten sich zum Streit gegen die Philister. Und die Philister standen auf einem Berge jenseits und die Israeliten auf einem Berge diesseits, daß ein Tal zwischen ihnen war.  ….  Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, daß du mit Stecken zu mir kommst? und fluchte dem David bei seinem Gott 44 und sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch geben den Vögeln unter dem Himmel und den Tieren auf dem Felde!  
45 David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Schild; ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes des Heeres Israels, das du gehöhnt hast. 46 Heutigestages wird dich der HERR in meine Hand überantworten, daß ich dich schlage und nehme dein Haupt von dir und gebe die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf Erden, daß alles Land innewerde, daß Israel einen Gott hat, 47 und daß alle diese Gemeinde innewerde, daß der HERR nicht durch Schwert noch Spieß hilft; denn der Streit ist des HERRN, und er wird euch geben in unsre Hände.
48 Da sich nun der Philister aufmachte und daherging und nahte sich zu David, eilte David und lief auf das Heer zu, dem Philister entgegen. 49 Und David tat seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte und traf den Philister an seine Stirn, daß der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht. 50 Also überwand David den Philister mit der Schleuder und mit dem Stein und schlug ihn und tötete ihn. Und da David kein Schwert in seiner Hand hatte, 51 lief er und trat zu dem Philister und nahm sein Schwert und zog’s aus der Scheide und tötete ihn und hieb ihm den Kopf damit ab. Da aber die Philister sahen, daß ihr Stärkster tot war, flohen sie. “  (siehe den ganzen Text hier)

Die  judäische Hügellandschaft vor Augen und den uralten Text hören

 

 

Tel Aseka  ( Übersetzung der hebräischen Bezeichnung oben  )   –  weitere Informationen gibt es  unter diesem Link

 

Die letzte Station  führt uns in den „Siedlungsblock“ Gush Etzion

(Informationen über diesen Link)

Dort wohnt die junge Israelin Chaya Tal in dem Dorf Alon Schwut.

Chaya heißt uns im Bus willkommen in Alon Schwut – Gush Etzion.

Chaya wurde in Sankt Petersburg geboren, kam mit ihren Eltern als „Kontigentflüchtling“ nach Deutschland, ging dort zur Schule, machte das Abitur und folgte dann ihrem Herzen und ging nach ISRAEL. Zunächst lebte und studierte sie in Jerusalem, bis sie eines Tages die „Siedlung“ und das Dorf entdeckte und wusste – so sagte sie es jedenfalls -, dass sie dort leben wolle.

Chaya heißt uns im Bus willkommen und führt uns an den schön angelegten Platz in Sichtweite der beiden großen Synagogen und informiert uns dort über die Geschichte von Gush Etzion, die wesentlich aus Aufbau, Vertreibung, Zerstörung und wieder Aufbau, Vertreibung, Zerstörung innerhalb der ersten 60 Jahre des letzten Jahrhunderts bestand, bis junge Leute nach dem Sechs-Tage-Krieg die Siedlung ein viertes Mal aufbauten und seitdem immer größer und weiter bauen.

Gepflegte Wohnviertel, mit üppigem Grün umrahmt, stehen aber in krassem Kontrast zu dem Ort an dem sich Chaya niedergelassen hat:

Sie lebt in einer Kontainer-Siedlung am Rand von Alon Schwut. Ihr Heim ist bescheiden und die Wohnkontainer ihrer Nachbarn ebenso.

Wir spazieren durch die Straße zu Chayas Haus….

Vor ihrem Hauseingang

Es ist auffällig, dass in den jüdischen Wohngebieten, die wir in Judäa und Samaria besuchen, die Bewohner selbst der bescheidensten Behausungen  ihren persönlichen äußeren Wohnbereich mit Blumen, Gemüsepflanzen und  kleinen Bäumchen verschönern. So tragen sie dazu bei, dass das ehedem öde Land  getreu der biblischen Verheißung wieder aufblüht.

Chaya weist auf ihre  arabische  Nachbarschaft hin und erklärt uns, dass die Bewohner Alon Schwuts nichts von ihren arabischen Nachbarn zu befürchten haben, wohl aber von radikalisierten Arabern aus Hebron…. Auch das ist israelische Realität.

Hassan bringt uns im Anschluß sicher zurück nach Jerusalem…. in einem der älteren „neuen jüdischen Viertel“ Jerusalems essen wir zu Abend in einer urigen kleinen Gastwirtschaft unweit des Marktes „Machane Yehuda„.

Zufrieden  —-   und dankbar für diesen wunderbaren Tag.

 

 

 

 

Und dennoch JERUSALEM…

Die Nachrichten, die uns auf verschiedenen Wegen erreichen, sind erschreckend. Darauf bezieht sich das „dennoch“ in der Überschrift.

Altstadt und Ölberg wollen wir heute besuchen und an dem „Marsch der Nationen“ teilnehmen.

Das „Vaterhaus auf dem Ölberg“ ist ein Haus des internationalen   Gebetsdienstes.

Wir werden herzlich willkommen geheißen von dem derzeitigen Leiter, Andreas Bauer und der Mitarbeiterin Petra, die dort eine zeitlang das Team des Hauses unterstützt. (Nähere Infos unter diesem Link.)

Mit Andacht und Lobpreis beginnen wir „unseren“ Jerusalem-Tag.

Blick vom Dach des „Vaterhauses“ auf die Altstadt und den Tempelberg.

Die Stadtmauer mit dem „Goldenen Tor ist gut zu erkennen.

Zahlreiche Toruristen und Pilger sind unterwegs…  Eytan lässt uns an der historischen Entwicklung der Stadt „mental“ teilnehmen.

Wir sind natürlich aufmerksame Zuhörer….

… und haben jetzt den Überblick!

Den Ölberg hinab und am Garten Gethsemane vorbei geht es zur Davidstadt und „unterirdisch“  hinauf in die Altstadt.

Nach einer kleinen Mittagsrast macht sich die Gruppe bereit zum

 Marsch der Nationen – Marsch des Lebens

 

 

 

 

 

 

 

(Mehr Bilder folgen!)

Das „alte Israel“ wird heute in den Blick genommen…

Von unserem Hotel …..

… führt uns unser Weg durch das Hügelland um Jerusalem

 in das biblische  „Samaria“.

Beit El  ist der Platz an dem Jakob  den Traum von der Himmelsleiter hatte,

SHILO der Ort in dem fast 400 Jahre lang die Bundeslade stand…

 

Während sich die Gruppe unter Eytans kundiger Führung aufmacht, den (vermuteten) Platz des Traumes Jakobs zu erwandern, besuchen Ulrike und Michael Dierks  Helen Bohrer, die Witwe des erst vor wenigen Wochen verstorbenen Rabbi Dr. Yehuda Bohrer, um ihr ihr Beileid auszudrücken. Eigentlich hatte Rabbi Bohrer unsere Gruppe in Beit El begleiten wollen. 

Beit El

 

 

 

Taufstelle in Beit El

Auf dem Gelände finden sich nach Auskunft der Informationstafel verschiedene Begräbnisstellen, Höhlen oder Grotten, wie sie zur damaligen Zeit üblich waren.

Mögliche Begräbnisstellen

Eytan informiert über Beit El.

Bodenmosaik auf dem  Aussichtsturm in Bet El  – Landkarte Israels – links erkennt man das Mittelmeer, in der Mitte Jordan, Jordanebene und Totes Meer.

 

Auf dem Ausgrabungsgelände von Shiloh

 

Informationstafel zu Shiloh mit dem Hinweis auf Hannah, die an dem Heiligtum um einen Sohn gebetet hat –  ihr Gebet wurde erhört, sie bekam einen Sohn, Shmuel = Samuel, den späteren Propheten, der nach  Gottes Gebot das Königtum in Israel mit der Salbung von Saul und David etablierte.

Modell der Stifthütte, wie sie nahezu 400 Jahre lang in Shiloh stand.

Ausgrabungen

 

 

Das Bild versucht die damalige Situation an der Stiftshütte nachzuempfinden, wie sie sich nämlich ergab, wenn sich die Stämme Israels bei ihrer jährlichen Pilgerreise rings um das Heiligtum lagerten. 

Der örtliche Leiter gibt uns Informationen zum biblischen Shilo und den Grabungen.

 

Rast an einem Armeestützpunkt – in der „Pinte“ der Soldaten …

Hier verfolgen wir über TV die Übergriffe der Araber an der Grenze des Gazastreifens.

Wimpel unter der Decke der „Pinte“

In der Siedlung Itamar

Teppichkunst und Forschungsarbeit     –    was sagt die Bibel über den Vorhang des Tempels und das Gewand des Hohen Priesters aus und wie könnten diese (heute) hergestellt werden….

So kann man sich die damalige Werkstatt vorstellen…

 

Und so sieht es heute in der Werkstatt der Weberin Orna Hirschberg aus.

Bildausschnitt aus einem Film…

Flachs, bereit gesponnen zu werden.

Vision und Traum der Arbeiter für den „Dritten Tempel“, so könnte vielleicht einmal ein Straßenschild aussehen  „Bet HaMikdash“  = Tempel..

 

 Orna Hirschberg  im Gespräch mit Eytan

Nach der biblischen Anweisung gewebt: Es müssen immer alle drei Farben im „Schussfaden“ sein. (Schuss = der Faden, der in die Kettfäden eingewebt wird.)

 

Andacht unter freiem Himmel …

 

Ziegenfarm und Töpferei

In der Töpferei Batya Erdsteins … in der uns auch ein schmackhaftes Essen erwartet.

Batya Erdstein

Alle Gefäße, Schalen, Teller und Kerzenständer von Batya auf der Töpferscheibe gedreht.

 

Die Töpferei .

Die Sonne geht unter  …

Wir fahren zurück in unser Hotel.

 

(Und ich denke mit tiefer Trauer zurück an den fürchterlichen Anschlag auf eine Familie in Itamar : Das Massaker von Itamar im Jahr 2011. )

 

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NACHTRAG

Heute, am 21. Mai lese ich bei facebook diese Information.

Die IDF hat einen (provisorischen) Zaun zwischen Beit-El und Jilazoun in Samaria aufgestellt; Grund sind gehäufte Anschläge gegen Juden; der Zaun soll eine Pufferzone schaffen.Quelle

 

 

 

Gedenken in Jerusalem

 

 Besuch der  Gedenkstätte YAD VASHEM

und Teilnahme an dem Flaggenmarsch zur Westmauer  in Erinnerung an die Wiedervereinigung Jerusalems 1967

 

Dan Goren führt uns durch die Gedenkstätte  YAD VASHEM

„Dani“ Goren, 93 Jahre alt,  hat mehrere Jahre lang Gruppen der christlichen Israelfreunde Norddeutschland bei den Reisen in Israel begleitet. Er ist in Deutschland geboren und 1939 nach Israel (damals noch Britisches Mandatsgebiet Palästina) ausgewandert.

 

 

 

 

 

6 ooo ooo   –  6 Millionen Juden wurden von Deutschen beraubt, erniedrigt, gequält, ermordet,

der völligen Vernichtung anheim gegeben …. Shoah …. Auslöschung….

 Aus dem beklemmenden  Dunkel der Dokumentationsstätte kommend weitet sich der Blick und man schaut auf das Land der Zuflucht für Juden aus aller Welt:

I S R A E L

 

Auch heute noch ist ISRAEL  der Zufluchtsort für verfemte und angefeindete jüdische Menschen.

Und J E R U S A L E M, die Hauptstadt Israels,

erinnert an die Befreiung im „6-Tage-Krieg“ 1967 und feiert wie in jedem Jahr die Wiedervereinigung der Stadt am  „Yom Yerushalayim“ mit dem Flaggenmarsch zur Westmauer.

 

Junge Leute tanzen und singen in den Straßen… fröhlich und ausgelassen…

Und wir feiern mit….

Überall in der Stadt hängen Fahnen und wehen Wimpel und große Plakate machen auf die Besonderheit dieses „Yom Yerushalayim“ aufmerksam: An diesem Tag hat der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump,  einen Erlass umgesetzt, der schon vor 19 Jahren beschlossen wurde, nämlich den, die Botschaft der USA von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.

 

Unterwegs zum Marsch…

Blick auf die Altstadt von Montefiores Mühle aus …

 

Und während Jerusalem weiter feiert, lassen wir uns am Abend in  Vorträgen von Amit Barack und Amotz Eyal darüber informieren, wie Propaganda funktioniert und die Stellung  christlicher  Israelis  ist.

Amotz Eyal referiert über (be)trügerische Pressefotos und ihre verheerende, anti-israelische Propaganda. 

Amit Barak schlägt den Bogen zu „Brotherly Covenant“, dessen Wirken wir schon am im Norden Israels kennen gelernt haben.

 

Jom Shabbat…

Heute verlassen wir das Jordantal und Jericho und „ziehen hinauf“ nach JERUSALEM, besser gesagt, wir fahren zunächst nach Bethlehem.

 

Dan Goren führt uns durch die Geburtskirche.

Geburtskirche

Im Innern der Kirche

Katharinenkirche

Der Zugang zum unterirdischen Gang von der Katharinen- in die Geburtskirche

Von der Geburtskirche aus  führt uns der Weg zu einer kleinen Baptistengemeinde, die von Pastor Naim Khoury geleitet wird.

Vom kleinen Turm der Kirche aus werden die Predigten per Lautsprecher in die Nachbarschaft übertragen….    Pastor Khoury berichtet, dass das zunächst eine Reaktion auf die „Beschallung“  der Gemeinde während der christlichen Gottesdieste durch muslimische Gebetsrufe war, im Zuge der Lautsprecherübertragung aber viele Menschen aus der Nachbarschaft sich für die christliche Kirche interessieren.

Unsere Gruppe im Gottesdienstraum mit Dan Goren und Pastor Khoury in unserer Mitte.

Eine eindrucksvolle Einrichtung ist das von Christen geführte  „Lifegate-Center“ in Bethlehem, das wir im Anschluß besuchen.

 

Ein wunderschönes Gebäude für eine wichtige Arbeit.

Lifegate  – Tor zum Leben.  Für 400 Kinder und Jugendliche ist das tatsächlich die große Chance. 70 Betreuer kümmern sich in den verschiedenen Abteilungen um die jungen Menschen.

Einer der Leiter der Einrichtung erzählt über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die unterschiedliche Behinderungen haben und in dem Center betreut werden. Durch eine kleine Panne in der Organisation (das Center ging davon aus, dass wir an einem anderen Tag kommen würden), konnten wir nicht mit weiteren Mitarbeitern sprechen oder einen direkten Einblick in die Arbeit mit den  Menschen mit Behinderungen bekommen. Die Räume vermitteln aber einen guten Eindruck zur Atmosphäre des Hause.

Der  Innenhof

Eine der Werkstätten in denen verschiedene Produkte zum Verkauf hergestellt werden, die auch zum Unterhalt des Hauses mit beitragen.

Hier kann man mehr über Lifgate erfahren:   Link

 

Vom Lifegate-Center aus fahren wir weiter und erleben wieder  die faszinierende Kombination von  „biblischer Geschichte in der Gegenwart„. Wir fahren zu den Hirtenfeldern, auf denen nach der Überlieferung der Bibel den Hirten zuerst die frohe Botschaft von der Geburt Jesu verkündet wurde.

Am Eingangsportal der Hinweis auf den Orden, der die Hirtenfelder betreut.

 

Auf den „Hirtenfeldern“ sehen wir eine der für die Gegend typischen Grotten. Man vermutet, dass in solch einer Grotte die eigentliche Geburtsstätte Jesu ist.

In der Grotte

Blick in die Umgebung der Hirtenfelder und  auf den Jerusalemer Stadtteil Gilo

Auf der Fahrt zu unserem neuen Quartier, dem  Hotel Yehuda in dem Jerusalemer Stadtteil En Kerem, machen wir einen kurzen Abstecher zur Promenade und werfen einen ersten Blick auf die gegenüberliegende Altstadt mit ihren markanten Erkennungszeichen: die gewaltige Stadtmauer – die wieder aufgebaute Hurva-Synagoge (weiße Kuppel) – Felsendom (goldene Kuppel) –  und die umliegenden Wohnviertel.

Nach der Abendmahlzeit hören wir einen Vortrag Dr. Petra Heldts, der Direktorin der „Ökumenisch-Theologischen Forschungsgemeinschaft in Israel“

Mehr dazu im noch folgenden Text.

 

 

 

 

 

Freitag, 11. Mai: Zum tiefsten Punkt der Erde

Der tiefste Punkt der Erde, den wir trockenen Fußes erreichen können, ist die Gegend rund um das Tote Meer, Yam HaMelach.

Bevor wir aber wirklich zum Ufer des Toten Meeres kommen, erleben wir ein kleines Naturwunder in der Oase Einot Tsukim .

Ein Ranger der Naturparkverwaltung führt uns gemeinsam mit Eytan durch das kleine Paradies und macht uns mit der Geschichte des Ortes vertraut, der einst ein blühendes Gemeinwesen war.

 

 

(Alle Bilder von Michael Dierks, weitere Bilder folgen.)

 

Donnerstag, 10. Mai, Christi Himmelfahrt

In der zurück liegenden Nacht haben in Syrien stationierte Truppen des Iran israelische Stellungen auf dem Golan angegriffen. Nachts hörten wir die israelische Luftwaffe.

 

Der Morgen ist friedlich ….

Zum Lobpreis fahren wir mit dem Boot hinaus auf den See.

 

Der Bus bringt uns anschließend zum Berg und der Kapelle der Seligpreisungen 

(Bilder werden noch eingefügt)

Zu Fuß geht es hinunter ans Ufer und zum Ort der Brotvermehrung

(Bilder werden noch eingefügt)

Über die Autobahn, die Israels Norden mit Eilat im Süden verbindet, fahren wir hinunter in die Jordanebene, besuchen dort die Taufstelle am Jordan (die Grenze zu Jordanien liegt mitten im Fluß!), fahren weiter nach Jericho,   besichtigen dort die Ausgrabungen des antiken Jericho und besuchen im Anschluß daran  die Einrichtung „Seeds of Hope“ von Taysir Abu Saada, einem ehemaligen Terroristen und Leibwächter Arafats.

(Bilder werden noch eingefügt)

 

 

 

2. Tag mit intensiven Begegnungen

Vom See Genezareth aus geht es hoch in die Berge des Nordens.

Wir treffen in dem Bergdorf Fussata  Carmelin Ashkar, eine aramäische Christin, die in der Organisation „Brotherly Covenant“ aktiv ist.

(Bilder werden noch eingefügt)

Von Fassuta aus fahren wir  bis zum Hermon – an der Festung Nimrod vorbei –und sind in dem überwiegend von Drusen bewohnten Ort Maidal Shams zu Gast in einem drusischen Haus. Die Hausfrau hat nicht nur köstliches Essen bereitet, sie erzählt auch sehr lebhaft von der Vergangenheit und Gegenwart ihrer großen Familie.

 

Gastmahl bei einer beeindruckenden Frau .

Grenzerfahrung im „Kibbuz auf der Grenze“   zum Libanon und zu den Stellungen der Hisbollah…

Am Eingang zum Kibbuz…

 

Der ehemalige Sicherheitschef des Kibbuz schildert die Geschichte des Grenzpostens und berichtet über die Notwendigkeit, weiterhin an der Grenze zum Libanon wachsam zu sein.

 

Nirgendwo anders scheint diese Aussage so berechtigt zu sein wie in ISRAEL.

 

 

Vor der Weiterfahrt zurück nach Shaar HaGolan

 

Hinter uns wird das Tor wieder geschlossen ….