Abgesagt! Der Weg der Verheißung s. auch 07.11.2020

Wann:
8. November 2020 um 17:00 – 20:00
2020-11-08T17:00:00+01:00
2020-11-08T20:00:00+01:00
Wo:
Marktkirche Poppenbüttel, Gemeindehaus

Abgesagt! Der Weg der Verheißung

Da die Aktuellen Corona Einschränkungen die Filmvorführung
verunmöglichen. Wollen wir diesen besonderen Film der Bibel -Oper

„Der Weg der Verheißung“ zu einem späteren Zeitpunkt in Gemeinderäumen
vorführen, wenn die Covit- 19 Regeln das zulassen.

Da wir aber gerne ein Gedenken zur Reichspogromnacht durchführen
möchten. Möchten wir Interessierten eine Video Veranstaltung mit dem
Holocaust- Überlebenden David Murlakow am 07.11.2020 ermöglichen.

An diesem Abend kann auch die neu verlegte Biografie: „Mein unruhiges
Leben – Als Jude aus Galizien durch die Schoah nach Israel und ein
erfolgreiches Leben in Deutschland“ vorgestellt werden.

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Am  So., 8.11. findetleider keine Filmvorführung im Gemeindehaus der Marktkirche HH- Poppenbüttel als geschlossene Veranstaltung des Gemeinde Israel Kreises statt. Bei der Filmvorführung des jüdischen Oratoriums in mehreren Akten „Der Weg der Verheißung“ (Filmdauer 3 Std.) stehen wegen der Pandemieeinschränkungen, nur begrenzte Zuschauerplätze zur Verfügung, daher bedarf es der Anmeldung auf dieser Formularseite.

Hier der Flyer:

Beginn 17 Uhr. Es werden kurze Pausen zum Lüften jeweils nach 45 Min. eingelegt.

„Der Weg der Verheißung“ soll am Sonntag, 8. November, dem Vorabend der Reichspogromnacht in der Gemeinde als Film vorgeführt werden. Bei diesem Film handelt es sich um eine Oper, die von einer Gruppe von Juden, die in den 30iger Jahren gerade noch rechtzeitig nach Amerika geflohen waren, inszeniert wurde.  Die Oper dauert 3 Std. und soll mit mehreren kurzen  Pausen dazwischen ab 17 Uhr gezeigt werden. Anlass dafür ist auch, dass 2021 seit 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland existiert. (321 ist die erste jüdische Gemeinde in Köln historisch dokumentiert.)
Der Weg der Verheißung ist ein jüdisches Oratorium in mehreren Akten von Franz Werfel und Kurt Weill, das erstmals 1937 in New York in englischer Übersetzung unter dem Titel „The Eternal Road“ aufgeführt wurde. Regie führte damals Max Reinhardt. Die deutschsprachige Erstaufführung fand erst im Jahr 1999 in Chemnitz statt. Diese Aufführung wurde vom MDR aufgenommen.

Wir werden für Interessierte das Libretto als Textvorlage zum Mitlesen vorrätig haben.

Inhalt – In dem Stück ist zionistisches Gedankengut mit dem zur Entstehungszeit aktuellen Zeitgeschehen und biblischen Motiven kombiniert: Juden retten sich vor einem Pogrom in eine Synagoge. Die Regierung hat bereits die Ausweisung aller Juden aus dem Land beschlossen, der Rabbiner der Gemeinde hat durch einen Bittgang nichts erreichen können. Nun schlägt er seiner Gemeinde vor, die Geschichte des Judentums von den Anfängen bis zur Gegenwart noch einmal nachzuvollziehen, und beginnt, aus der Thora vorzulesen. Die alttestamentlichen Gestalten von Abraham bis Jeremia erscheinen. Schließlich wird verkündet, dass die Gemeinde Israels nun auswandern muss. Die Gemeinde wird von Soldaten aus der Synagoge getrieben und erlebt eine Erscheinung des Messias. (Wikipedia)